Namen auf Stein

CHRISTOPHER WURMDOBLER | Stadtleben | aus FALTER 29/02 vom 17.07.2002

ZEITGESCHICHTE. An einem Haus in der Innenstadt erinnert seit kurzem eine in Privatinitiative angebrachte Tafel an ehemalige Bewohner, die 1939 bzw. 42 deportiert wurden. 

Erinnerung an Erwin Abeles, Sissel Berkovicz, Pauline Ekstein, Rudolf Ekstein, Alois Löwy, die bis zu ihrer Deportation 1939/1942 in diesem Hause wohnten", steht an dem Haus in der Schönlaterngasse. In Stein gemeißelt, eingemauert. Unscheinbar eigentlich, aber weil die Tafel noch sehr neu ist, doch auffällig. Ein Leser machte den Falter auf die Tafel aufmerksam.

  Das prächtige Haus unweit des Heiligenkreuzerhofs schauen sich viele Besucher genauer an. Schließlich erklärt eine offizielle Tafel der Stadt Wien, dass es sich hier um das "Basiliskenhaus" handelt, das erstmals 1212 urkundlich erwähnt wurde. Eine weitere Tafel erzählt, dass das Haus in der Kriegsjahren 1939-45 beschädigt und in den Jahren 1952/53 unter Bundeskanzler Julius Raab wieder hergestellt wurde. Seit kurzem wird nun noch an jene erinnert,

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