StadtMensch

Stadtleben | aus FALTER 29/02 vom 17.07.2002

"Kung-Fu macht den Körper auf", sagt Wolfgang Gall, 33. Die letzten acht Jahre hat er in New York gelebt, hier begegnete ihm auch erstmals Shaolin-Kung-Fu - in Form eines 84-jährigen Meisters "mit einem Grinser im Gesicht und einem Corona in der Hand". Im Shaolin-Tempel am Broadway finden nicht nur gestresste Businessleute "innere Ruhe in der äußeren Bewegung", sondern auch Stars wie Björk oder Wesley Snipes. Gall ließ sich bei den New Yorker Shaolin-Mönchen ausbilden, jetzt kehrt er nach Wien zurück, mit der Aufgabe, hier einen Tempel aufzubauen. Als ersten Schritt holt Gall dieses Wochenende seinen Großmeister, den bekannten Shaolin-Mönch Shi Yang Ming, für Workshops nach Wien. Neben Kung-Fu gehören auch Tai-Chi, die Yoga-ähnliche Technik Chi Kung und der Chan-Buddhismus zur Shaolin-Philosophie. Schon im Herbst soll der Tempel eröffnet werden: "Im typischen Shaolin-Tempo - da geht alles sehr schnell." Infos: www.shaolintempel.at C. W..


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