"Stadler ist unerträglich"

NINA HORACZEK | Politik | aus FALTER 30/02 vom 24.07.2002

INTERVIEW. Eine Sammlung von Essays des französischen Historikers Pierre Vidal-Naquet ist endlich auf Deutsch erschienen. Der "Falter" sprach mit ihm über Ewald Stadlers Geschichtsbild und darüber, ob Revisionismus verboten werden soll.  Wer es sich zu seiner Lebensaufgabe gemacht hat, die Wissenschaft als Waffe zu gebrauchen, um die Leugnung des Holocaust zu bekämpfen, braucht einen sehr sehr langen Atem. Ganze fünfzehn Jahre hat es gedauert, bis die Aufsätze des französischen Historikers Pierre Vidal-Naquet auf Deutsch erschienen sind. In insgesamt fünf Essays widerlegt der Pariser Historiker nicht nur die Mythen der Holocaust-Leugner bis ins kleinste Detail, sondern zeigt von der "Gaskammer-Lüge" bis zur Behauptung, der Völkermord sei eine Erfindung der alliierten, besonders der zionistischen Propaganda, die "revisionistische Methode" auf, die die Massenvernichtungen in Auschwitz in letzter Konsequenz als Konstrukt einer jüdisch-zionistischen Weltverschwörung darstellt.

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