Geld oder Frieden?

Politik | NINA HORACZEK | aus FALTER 30/02 vom 24.07.2002

FPÖ. Jörg Haider musste seine Reisen in den Orient vor dem Kärntner Untersuchungsausschuss rechtfertigen. Stattdessen lieferte er SPÖ und ÖVP eine Nachhilfestunde in Sachen Weltpolitik. Die Opposition lässt sich das gefallen. Die Hintergründe seiner Reisetätigkeit sind noch immer nicht geklärt. 

Jörg Haider ist doch gekommen. Setzt sich mit einem Lächeln in den Zeugenstand und erklärt den Mitgliedern des Untersuchungsausschusses, wie es so zugeht im Orient. Dass die Araber viel reden, er selbst armen Kindern im Irak helfen möchte und seinen Beitrag geleistet habe, den "Angriffskrieg der Amerikaner" auf den Irak abzuwenden sowie den Gefangenenaustausch mit Kuwait zu organisieren. "Das ist doch nicht so schlecht für den Weltfrieden", findet der Landeshauptmann. Dass Kuwait Haiders Friedensmission längst dementiert hat, stört kein bisschen.

  Zum dritten Mal tagte vergangene Woche der Kärntner Untersuchungsausschuss in Sachen Reisetätigkeit des Landeshauptmannes. Der Ausschuss


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