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Politik | aus FALTER 30/02 vom 24.07.2002

Hoffnung für Zivis Für vier, fünf Euro bekommt man nicht viel zu essen: zwei Wurstsemmeln, einen Apfel, eine Tafel Schokolade und ein Bier. Von dieser Tagesration müssen viele Zivis leben. Die SPÖ ging deshalb zum Verfassungsgerichtshof (VfGH). Dieser hob das Gesetz über die Verpflegung der Zivildiener zwar nicht auf, SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl interpretiert das Erkenntnis aber dahingehend, dass alle Zivis Anspruch auf 11,26 Euro Essensgeld pro Tag hätten. Und zwar auch rückwirkend, seit Jänner 2001. Das Innenministerium sieht sich hingegen durch den VfGH bestätigt und will die Zivis auch weiterhin auf Diät setzen. Aber ein Versuch, den kargen Lohn nachträglich aufzufetten, kostet schließlich nichts (außer einer Briefmarke): Auf der roten Homepage ist nun ein Vordruck für einen Antrag an die Zivildienstverwaltung abrufbar.

Antrag und nähere Infos unter www.spoe.at

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