Mit 60.000 Watt zur Hölle

Kultur | WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 30/02 vom 24.07.2002

SALZBURGER FESTSPIELE. Zum Auftakt der Intendanz Peter Ruzickas inszeniert der Kärntner Martin KusÇej "Don Giovanni". Mit dem "Falter" sprach der Regisseur über seine Begeisterung für Harnoncourt und Mozart, über den Unterschied zwischen Oper und Schauspiel und seinen Wechesel von Ö3 zu Ö1. 

Der unscheinbare Lehrbauhof am idyllischen Stadtrand von Salzburg ist im Sommer eine pulsierende Theaterfabrik: Bis zu vier Festspielproduktionen gleichzeitig werden in den lichtdurchfluteten Hallen des Industriegebäudes geprobt; die lang ersehnte Neuinszenierung des "Jedermann" wird hier zur Zeit ebenso vorbereitet wie die eher bange erwartete Uraufführung von Peter Turrinis neuem Stück "Da Ponte in Santa Fé".

  Im Lehrbauhof wird auch jene Inszenierung einstudiert, mit der am 27. Juli die Intendanz Peter Ruzickas bei den Salzburger Festspielen eröffnet: Wolfgang Amadeus Mozarts "Don Giovanni", dirigiert von Nikolaus Harnoncourt und inszeniert von Martin KusÇej.

  Im Moment sind Harnoncourt,


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