When Jessica met Helen

Kultur | MAYA McKECHNEAY | aus FALTER 30/02 vom 24.07.2002

FILM. Die Komödie "Kissing Jessica Stein" versucht sich an einer Mischung aus "Ally McBeal" und dem frühen Woody Allen. 

"I can't understand why more people aren't bisexual. It would double your chances for a date on Saturday night."

Woody Allen

Was eine ordentliche romantische Komödie sein will, braucht eine ordentliche Kluft, die jene beiden Menschen voneinander trennt, die zu vereinen Ziel des Films ist. Je größer diese Kluft - so das Patentrezept der neuesten Genreprodukte -, desto größer die Freude über deren Überwindung. Während in "When Harry Met Sally", der 1989 jene immer noch anhaltende Welle von Romantic Comedies auslöste, Traubenkernspucken (Er) und exzentrische Menübestellungen (Sie) als Unvereinbarkeitskriterien schon ausreichten, mussten es in den kürzlich gestarteten New Yorker Beziehungskomödien "Serendipity" ("Weil es dich gibt") ein paar Jahrzehnte, in "Kate & Leopold" gleich ein paar Jahrhunderte sein, die zwischen Mann und Frau standen.

  In Charles Herman-Wurmfelds


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