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Kultur | ERWIN QUIRCHMAIR | aus FALTER 30/02 vom 24.07.2002

LITERATUR. Unter dem verheißungsvollen Titel "Ich wünsche mir, daß irgendwo jemand auf mich wartet" liegt der französische Bestseller von Anna Gavalda jetzt auch auf Deutsch vor. Eine Erfolgsgeschichte. 

Schmales Buch, handliches Format. Astronomische Verkaufszahlen. Was für ein Debüt. Wovon junge ambitionierte Literaten im Allgemeinen nur träumen können, ist der 32-jährigen französischen Autorin Anna Gavalda auf Anhieb geglückt. Zwölf Kurzgeschichten, keine länger als zwanzig Seiten, mit einem Titel versehen, der ein wenig an Raymond Carver erinnert - und ab die Post. Ein kleiner Pariser Verlag mit dem nicht sehr viel versprechenden Namen "Le Dilettante" ging das Risiko ein und veröffentlichte. Ohne Werbung, ohne Marketing, ohne Medienrummel. Und dennoch: Das schlanke Bändchen mauserte sich zum Kultbuch, stand monatelang in den Bestsellerlisten ganz oben, und die bis dato völlig unbekannte Anna Gavalda avancierte quasi über Nacht zum Publikumsliebling von toute la France.


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