PARKEN: SMS statt Parkschein

Stadtleben | aus FALTER 30/02 vom 24.07.2002

Motorisierte Wienbesucher, die es zum ersten Mal miterleben, wundern sich meist über die seltsame Zeit-Ankreuzerei beim Parken mit Parkschein. Möglicherweise wird schon demnächst über die Hightech-Variante gestaunt: SMS statt Parkschein. Finanzstadtrat Sepp Rieder (SP) kündigte vergangene Woche an, dass es bald möglich sein soll, in innenstädtischen Kurzparkzonen die Parkgebühr mit dem Mobiltelefon zu bezahlen. Per SMS werden die Nummer des Kennzeichens und der Beginn der Parkzeit an eine Datenbank geschickt. Die Parkgebühr wird dann via Handyrechnung bezahlt. Parksheriffs können mit einem Gerät überprüfen, ob die Parkgebühr bezahlt wurde. Falls nicht, druckt das Gerät gleich ein Strafmandat aus. 28 Unternehmen reißen sich darum, der Stadt das entsprechende Service anzubieten. Diese Woche will man die vier attraktivsten Angebote auswählen, Ende September soll eine Entscheidung fallen. Wenn alles klappt, läuft der Probebetrieb ab Dezember. Ohne Ankreuzen. Aber mit Handy. Und praktisch, dass man gar nicht in Autonähe sein muss, um die Kurzparkzeit zu "verlängern". Die herkömmlichen Parkscheine sollen weiterhin gültig sein.


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