Im Sari auf der Alpenwiese

Stadtleben | PETRA MIHÁLY | aus FALTER 30/02 vom 24.07.2002

BOLLYWOOD. Von Millionen gesehen und geliebt: Die äußerst populären Streifen der indischen Filmindustrie werden in letzter Zeit beim westlichen Publikum immer bekannter. Auch in Wien kommen Fans nun immer mehr auf ihre Kosten. 

Eine Schönheit im sonnengelben Sari wirbelt mit ihrem Schleier zu Streicherklängen vor atemberaubender Bergkulisse. Zwei Liebende umkreisen einander mit zärtlichen Bewegungen auf der Terrasse eines prächtigen Palastes und gestehen einander dabei in herzergreifenden Melodien ihre Liebe.

  Typische Szenen aus indischen Bollywood-Filmen - hergestellt von der größten Filmindustrie der Welt, die mit etwa neunhundert Streifen pro Jahr doppelt so viel wie Hollywood produziert. Der Name Bollywood kommt von der Metropole Bombay, wo die großen Filmstudios ihren Sitz haben. Diese auf Hindi gedrehten Produktionen sind im ganzen südasiatischen Raum ungeheuer beliebt. Das Hauptinteresse des Publikums gilt dabei vor allem den mal schwungvollen, mal romantischen Songeinlagen.


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