Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 31/02 vom 31.07.2002

Am Montag wars dann wieder so weit: braun gebrannt und tief entspannt saß Gerald John an seinem Arbeitsplatz, als wär nix. Sowohl er selbst als auch seine Kollegenschaft hatten den Eindruck, als hätte John die Redaktion gerade einmal für einen Kurzurlaub verlassen, auch wenn er eher nach einmonatigem Surfworkshop aussieht. Die Wahrheit aber ist, dass John zehn Monate lang an sich und seinem Spanisch gearbeitet und an der Universität Granada Geschichte studiert hat. Er hat sich dem iberischen Lebensrhythmus unterworfen und viel von dem wahnsinnig gesunden Olivenöl in sich reingetan. Kein Wunder, dass die erste Bestellung, die er bei Christopher Wurmdobler (der sich freiwillig zum Jausefassen angeboten hatte) abgab, in einer Leberkässemmel bestand. Während John von seinen Kolleginnen zu einem "Standpunkt" abkommandiert wurde (Seite 60), oblag es Wurmdobler, für die Coverstory zu sorgen und anhand der endlosen Viennabike-Geschichte einen tiefen Blick in die Abgründe des Wieners zu


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