Schall und Rauch

Vorwort | MARKUS MARTERBAUER | aus FALTER 31/02 vom 31.07.2002

KOMMENTAR. Die Bundesregierung plant ein Wachstumspaket, das es eigentlich schon gibt. 

Mitte Juli wurden die österreichischen Wirtschaftsforschungsinstitute von der Bundesregierung beauftragt, über den Sommer Vorschläge für Maßnahmen auszuarbeiten, die das Wirtschaftswachstum beleben, ohne budgetäre Kosten mit sich zu bringen. Das erklärte Ziel: Mit einer Beschleunigung des Wachstums im Jahr 2003 um einen halben Prozentpunkt und die dadurch ausgelösten höheren Steuereinnahmen und geringeren Ausgaben für Arbeitslose soll budgetärer Spielraum für die beabsichtigte Steuersenkung im Wahljahr geschaffen werden.

Eine wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik ist, sofern sie Einkommensverteilung und ökologische Nachhaltigkeit ausreichend berücksichtigt, eine erfreuliche Sache. Sie senkt die Arbeitslosigkeit und erleichtert die Finanzierung des Wohlfahrtsstaates. Gegenüber dem Ansinnen der Bundesregierung ist allerdings Skepsis angebracht. Denn die blau-schwarze Budgetpolitik hatte

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige