HARRERS AUTOBIOGRAFIE: Biedermann und Herrenreiter

Kultur | ERICH KLEIN | aus FALTER 31/02 vom 31.07.2002

Huka-Huka", "Die weiße Spinne", "Ich komme aus der Steinzeit". Noch vor zwanzig Jahren hätte bei Nennung dieser Buchtitel jeder gewusst: Es geht um Heinrich Harrer. Heute kennt man gerade noch die Verfilmung von "Sieben Jahre in Tibet" mit Brad Pitt, sonst ist es um den Verfasser von mehr als dreißig Büchern - dem vermutlich kommerziell erfolgreichsten österreichischen Schriftsteller des zwanzigsten Jahrhunderts - eher still geworden. Mit der Autobiografie "Mein Leben" lässt der heute neunzigjährige Sohn eines Postbeamten und eines Dienstmädchens aus dem kärntnerischen Hüttenberg seinen "außergewöhnlichen Lebensweg" noch einmal Revue passieren: Extrembergsteiger der Dreißigerjahre; (unfreiwilliger) Tibetkenner der Kriegszeit; Weltreisender der Sechziger- und Siebzigerjahre, Mitglied diverser altehrwürdiger Explorer-Clubs; gern gesehener Vortragender in der Londoner Royal Albert Hall oder im Pariser Salle Pleyel; Partygast zwischen Florida und Kitzbühel.

  Im altbewährt


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