Totes Wien

Kultur | MATTHIAS DUSINI | aus FALTER 31/02 vom 31.07.2002

KUNST. Eine aktuelle Studie stellt dem Historischen Museum der Stadt Wien ein schlechtes Zeugnis aus, bietet aber auch Zukunftsperspektiven. 

Claude Monets "Kathedrale von Rouen" hängt nicht weit von einem frühen Landschaftsbild von Wassily Kandinsky entfernt, Landschaften von Camille Corot neben ein paar Zeichnungen von Pablo Picasso, eine eigene Box ist dem Konstruktivismus gewidmet: In dem vierhundert Quadratmeter großen Raum für Wechselausstellungen des Historischen Museums am Karlsplatz sind derzeit Meisterwerke aus dem Nationalmuseum Belgrad zu sehen. Diese Ausstellung ist der beste Beweis für die Stichhaltigkeit einer aktuellen Studie von Kunsthallen-Direktor Gerald Matt, seinem Kurator Thomas Mießgang und dem Historiker Siegfried Mattl. Die Autoren stellen darin die Konzeptlosigkeit der Wechselausstellungen, die mangelnde Wissenschaftlichkeit, das Fehlen professioneller PR-Arbeit und die beengten Raumverhältnisse fest.

  Der Mangel an Informationen über die historischen


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