PHETTBERGS PREDIGTDIENST: Als ich den Kaiser bestrafte

Stadtleben | aus FALTER 31/02 vom 31.07.2002

... Auf, ihr Durstigen, kommt alle zum Wasser! Auch wer kein Geld hat, soll kommen. Kauft Getreide und esst, kommt und kauft ohne Geld, kauft Wein und Milch ohne Bezahlung! ...

Jes 55,1-3 (1. Lesung am 18. Sonntag im Jahreskreis eines Lesejahres A)

Von Gumpendorf aus mit dem 57A auf den Ring und von dort quer durch den Burggarten in die Stadt. Doch diesmal war etwas anders, noch nie ist es mir aufgefallen, dass der Kaiser auf die Sandkiste einschaut. Die Monarchisten haben ihren Kaiser, nachdem er ihnen die Monarchie ruiniert hatte, so aufgestellt, dass er zur Strafe in alle Ewigkeit in eine Sandkiste schaun muss. Es muss früher dort ein Gebüsch gewesen sein, zwischen dem leichten Hügel, auf den sie seine überlebensgroße Ganzkörperstatue aus Bronze stellten, und der Sandkiste. Ich erinnere mich aber nicht mehr genau, aber von Gumpendorf kommend, ist es frappant nun, wie der patscherte Kaiser in den Sandkasten schaut. Ich bin nicht dagegen, will nur melden, dass es was neues Lustiges


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