Der Gaugg-Block

Vorwort | ARMIN THURNHER | aus FALTER 32/02 vom 07.08.2002

SEINESGLEICHEN GESCHIEHT. Riesenglück für die FPÖ. Der Stammtisch kann aufatmen, Gaugg zum Opfer stilisiert werden.

Es ist klar. Ganz klar. Sonnenklar, was nun zu geschehen hat. Wo so viel Klarheit beschworen wird, darf man auf Transparenzprobleme schließen. Klar war, dass alles klar war. Gaugg wisse, was er zu tun habe, sagte die Vizekanzlerin. Die Vizekanzlerin habe Recht, sagte das ihr übergeordnete einfache Mitglied Jörg Haider. Es ist eben eine Partei, in der alles glasklar ist: Was geschieht, wer das Sagen hat, ob Revisionismus oder Liberalismus auf der Tagesordnung steht, die Erfüllung des Regierungsprogramms oder das Gegenteil oder alles zusammen, das alles ist klarer als klar. Eben sonnenklar. So sonnenklar wie die Tatsache, dass die Täter eilig ihre Opfer bezichtigen, ihnen Böses angetan zu haben. Der Kärntner Abgeordnete zum Nationalrat Reinhart Gaugg war letzten Sonntag kurz nach der Autobahnabfahrt Klagenfurt von einer Funkstreife angehalten worden, weil er im Verdacht


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