"Muss nichts ausbaden"

Politik | aus FALTER 32/02 vom 07.08.2002

SOMMERGESPRÄCH IV. Vizekanzlerin und FPÖ-Chefin Susanne Riess-Passer über Reinhart Gauggs unrühmlichen Abgang, historische Tyranneien und darüber, warum Haider sie zum Lämmchen machen durfte.  NINA HORACZEK und GERALD JOHN

Der Kellner ist konfus. "Die Prominenz hat mich verwirrt", entschuldigt er sich: "Ich habe die halbe Bestellung vergessen." Als Ort für das Falter-Sommergespräch hatte Susanne Riess-Passer den Pavillon im Volksgarten gewählt - und dort rechnete man offenbar nicht mit Besuch aus dem Kanzleramt. "Wahrscheinlich bin ich zu wenig widerständig für diesen Ort", scherzt Riess-Passer. Im Gastgarten sei es aber allemal angenehmer, sagt sie, als am Tag zuvor in der glühenden Hitze beim Klagenfurter Beach-Volleyball. Gegen Ende des Spektakels waren die anwesenden FPÖ-Granden allerdings hinter die Tribünen zum Krisenmanagement per Telefon verschwunden: Reinhart Gaugg, der sich mit seinem versuchten Einstieg in die Pensionsversicherungsanstalt den Ruf eines Privilegienritters


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige