Sideorders: Little Bangkok

Stadtleben | aus FALTER 32/02 vom 07.08.2002

Eigenartig, warum sich in manchen Gegenden Restaurants gewisser ethnischer Richtungen besonders häufen. Dass man etwa rund um die Oper fast alle Topjapaner findet, hat wahrscheinlich damit zu tun, dass sich hier auch irgendwie alle japanischen Touristen bewegen, Ähnliches lässt sich in Bezug auf die Italiener-Dichte im Umkreis der Ankeruhr vermuten. Warum im letzten Jahr aber so viele südostasiatische Lokale am Getreidemarkt / Gumpendorfer Straße aufmachten, muss wohl irgendwelche mythologischen Gründe haben.

Eat, 6., Getreidemarkt 11, Tel. 585 42 18, Di-So 11.30-14.30, 17.30-23.30 Uhr.

Ein Spin-off der großen "Wok"-Familie. Das ehemalige Guo Ji wurde zu einem hübschen, großen Modernasiaten gestaltet, das Angebot bewegt sich durch ganz Südostasien, von Malaysia über Thailand bis Vietnam. Vor allem die Suppen sind toll.

Ra'mien, 6., Gumpendorfer Str. 9, Tel. 585 47 98, Di-So 11-24 Uhr, Bar: Di, Mi, So 20-2, Do-Sa 20-4 Uhr, www.ramien.at

Gelobt wurde dieses coolste aller neuen Asia-Lokale hierorts schon genug und in mehrerer Hinsicht. Zu sagen wäre nur noch: Urlaub ist vorbei, Karte (Abend) ist wieder neu, Portionen sind vor allem beim Fleisch immer noch zu groß.

Saigon, 6., Getreidemarkt 18, Eröffnung demnächst.

An eher unwirtlichen Plätzen ihre Lokale aufzumachen, daran sind die Leute vom Saigon ja schon gewöhnt. Nach ihrem kultigen Vietnam-Restaurant in der Neulerchenfelder Straße gibts demnächst ein Sequel im ehemaligen Café Klipp Klapp am Getreidemarkt.

Saté Club, 6., Getreidemarkt 7.

Das ehemalige Mongolian Barbecue, das wegen eklatanter Leere irgendwann einmal zum Saté Club wurde, jetzt aber nicht viel voller ist. Ungewisser Status quo.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige