Bloß keine Hass-Fotos

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 32/02 vom 07.08.2002

PASSBILDER. Jetzt zur Reisezeit fällt der Blick wieder öfters aufs eigene Passfoto. Wer sich dafür nicht schämen mag, geht zum "richtigen" Fotografen.

Lichtes Haar braucht kein Extralicht. "Aber vorher war ein Hofrat da mit sehr dichtem Haar", erzählt Paul Wilke. Dem hat der Fotograf fürs Passbild ein spezielles Licht aufs Haupt gerichtet. Zum Betonen der Pracht. In Wilkes Studio in der City haben sich schon fast alle Größen der Stadt - aus Kunst, Wirtschaft und Politik - ablichten lassen. Und auch immer mehr Normalsterbliche suchen den Porträtfotografen und seine Kollegen fürs Passfotomachen auf. Schließlich sind die Fotos in Dokumenten meist jahrelang im Gebrauch - und für manche oft jahrelang ein Ärgernis am Rande der Peinlichkeit.

Die "kleinste und gleichzeitig wichtigste Aufnahme" nennt Wilke das Pass- oder Bewerbungsfoto. Mit dem Bild müsse man in Sekundenbruchteilen guten Eindruck machen, und möglicherweise entscheide das richtige Lächeln und der richtige Blickwinkel


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige