(S)Passfotos: Bitte lächeln ...

Stadtleben | aus FALTER 32/02 vom 07.08.2002

Wem es vollkommen egal ist, wie er Zollbeamten auf seinem Passfoto entgegenlächelt, und wer auch bei Bewerbungen lieber eher "individuell" rüberkommt oder einfach nur Spaßfotos mit Freunden (Stichwort: "Fabelhafte Welt der Amélie") machen will, geht statt zum Profifotografen (siehe rechts, weitere Profis gibts unter www.fotografen.at) zum Fotoautomaten. Die sind billiger - und auch schlechter. Und schön sein muss man halt selber. Hier eine kleine Auswahl an Orten, an denen in Wien automatisch fotografiert wird:

Jonas-Reindl/Universität, Passage zur U2.

Nicht täuschen lassen: Die beiden Passfotokabinen hinter dem Zeitungskolporteur sind außer Betrieb, offenbar schon sehr lange - sagt zumindest der Kolporteur. Aber vis-à-vis (und gegenüber der Mann-Filiale) gibts einen ganz neuen Automaten: digitale Passfotos, vier Stück für fünf Euro. Und sollte der ebenfalls kaputt sein, gibts noch ein Fotogeschäft mit Polaroidkamera (Richtung U-Bahn).

Alle Bahnhöfe, in den Hallen.

Bahnhöfe waren immer schon der richtige Ort fürs Passbildermachen. An allen wichtigen Bahnhöfen der Stadt hat die Firma Prontophot ihre Automaten stehen. Vier gleiche (digitale) Bilder kosten fünf Euro, so genannte "Fun-Fotos" (16 kleine Bilder) gibts für drei Euro.

Lerchenfelder Gürtel, vis-à-vis Rhiz.

Ein seltsamer Platz fürs Passfotoschießen ist der Gürtel. Aber der Standort scheint sich auszuzahlen: Die Fotobox ist gepflegt und sauber, vier Bilder kosten fünf Euro.

Niedermeyer, Hartlauer, überall in der Stadt.

Die meisten Fotohandelsketten haben auch Passfotos im Programm. Vier Stück zirka sieben Euro.


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