Lärmen erlaubt

Stadtleben | THOMAS PRLIC | aus FALTER 33/02 vom 14.08.2002

AUSSTELLUNG. Zahlreiche Wiener Museen widmen sich in den Sommermonaten ausgiebig dem ganz jungen Publikum. Eine Ausstellung im MAK-Garten zeigt derzeit Designer-Spielgeräte zum Anfassen. 

Kinder kreischen, trommeln auf einer Plastikwand herum und besteigen eine Kunststoffskulptur, die sich immer wieder aufbläst, um dann unter lautem Gejohle in sich zusammenzufallen: Im Garten des MAK sind derzeit so ziemlich alle Regeln außer Kraft gesetzt, die normalerweise bei Museumsbesuchen gelten. Im Rahmen der Ausstellung "Plastisch und Fantastisch" präsentiert sich der MAK-Hof derzeit als experimenteller Kinderspielplatz, bei dem Lärmen und Anfassen der Ausstellungsobjekte ausdrücklich erlaubt sind.

  Auch zahlreiche andere Museen widmen sich in den Sommermonaten ausgiebig den Interessen des ganz jungen Publikums. Zwar fördern viele Ausstellungsorte auch während des restlichen Jahres den Besuchernachwuchs mit Workshops und Schnupperaktionen. Weil im Sommer aber sowieso eher Besucherflaute


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