Düstere Prognosen

HANS-PETER HUTTER | Vorwort | aus FALTER 34/02 vom 21.08.2002

KOMMENTAR. Bis 2050 wird sich die Zahl der potenziell von Fluten Betroffenen in Europa verdoppelt, bis 2080 verzehnfacht haben. 

Versunkene Kirchen, weggespülte Häuser, Menschen, denen das Wasser bis zum Hals steht. In den vergangenen Tagen sind plötzlich wieder jene apokalyptischen Bilder aufgetaucht, die man vor zehn bis fünfzehn Jahren dazu verwendet hat, um einen durch das Klima bedingten Anstieg des Meeresspiegels zu verdeutlichen. Die Bilder wurden in den letzten Jahren ins kollektive Unterbewusstsein verdrängt und nun wieder reanimiert. Die "Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes" mit "Folgeschäden in Milliardenhöhe" macht's möglich.

Das Hochwasser strömte noch durch die Häuser, da wurden bereits Experten zu Ursachen und politischen Folgen befragt. "Sind das bereits Vorboten einer Klimaänderung?" Meinungen prallen aufeinander. Die einen beruhigen: Wetter-Kapriolen habe es "schon immer gegeben". Sie seien nichts Außergewöhnliches, betrachtet man die Sache mit erdgeschichtlichen

  708 Wörter       4 Minuten
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?
Bitte liken Sie den FALTER auf Facebook:

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige