INTERVIEW PETER REHBERG: "Es gibt keinen Laptop-Sound"

Kultur | aus FALTER 34/02 vom 21.08.2002

Der Meidlinger Elektronik-Pionier Peter "Pita" Rehberg betreibt gemeinsam mit Ramon Bauer seit 1995 das Label und den Vertrieb Mego. Mit dem Falter sprach er über die Anfänge der Wiener Elektronikszene, sein Label und tragbare Computer.

Falter: Sie waren Anfang der Neunziger einer der ersten DJs und Musiker in Wien, der harsche Elektronik spielte. Mussten Sie die Veranstalter im U4 und in der Blue Box besonders beknieen?

Peter "Pita" Rehberg: Eigentlich nicht. Tatsächlich wurde ich damals sogar öfter zum Spielen aufgefordert als heute. Ich bin mir nicht sicher, warum das so ist. Vielleicht meinten die Leute damals, sie seien besonders hip oder modern.

Wie waren die Reaktionen der Clubbesucher?

Manche sind geblieben und haben zugehört. Die Mehrheit aber hat entweder den Raum verlassen oder ihn gar nicht mal betreten. Was nur recht und billig ist.

Seit 1995 führen Sie sehr erfolgreich das Elektronik-Label Mego. War es von Anfang an als ein komplettes System inklusive CD-Vertrieb und dem


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