Alpenschauen am Kanal

Kultur | JAN TABOR | aus FALTER 34/02 vom 21.08.2002

STADTESSAY. Das umgestaltete IBM-Gebäude bescherte dem Donaukanal und dem Schwedenplatz nicht nur eine großstädtische Note, sondern auch einen Blick auf die Alpen. Dort oben wird derweil immer noch viel zu viel gebaut. 

Obwohl er für ihn nichts entworfen hat, ist der Schriftsteller Franz Schuh dem Architekten Rudolf Prohazka dankbar. Schuhs Dankbarkeit ist gemeinnützig. Es ist die Dankbarkeit eines weltoffenen Innenstadtbürgers, der das Zeitgemäße nicht verachtet und das Überlieferte schätzt. Es ist die Verbundenheit eines urbanen Anrainers. Schuh wohnt am Franz-Josephs-Kai und sitzt gern im Schanigarten des Restaurants Salzgries. Von da und von dort aus und unterwegs dazwischen hat er die wundervolle Verwandlung des wohl hässlichsten ins wohl interessanteste zeitgenössischen Gebäude am Donaukanal beobachtet: die Generalsanierung des IBM-Gebäudes, Redesign Diana genannt.

  Der Architekt des Umbaus, meint der dankbare Schriftsteller, habe "auf das Eingebürgerte des Hauses"


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