Sideorders: Die Winzlinge

Stadtleben | aus FALTER 34/02 vom 21.08.2002

Kleine Lokale haben was. Man kann sie individuell und spontan bekochen, weil nicht die großen Lager leer gekocht werden müssen, sie ermöglichen den direkten Kontakt zwischen Koch und Gast, sie sind eben in vielerlei Hinsicht das Gegenteil von Großlokalen und daher wunderbar:

Kim kocht, 9., Lustkandlg. 6, Tel. 319 02 42, kim@kimkocht.at, Mo-Fr 18-23.30 Uhr.

Zu Kim kocht muss man nicht viel sagen, zwei Monate Reservierungsdauer sprechen für sich. Wiens beste Asia-Küche, spannend und verrückt wie kaum wer sonst, fast alles bio, superhübsches Lokal, aber halt nur zwanzig Plätze.

Shanghai, 4., Margaretenstr. 11, Tel. 587 13 10, www.shanghai.at, tägl. 11.30-14.30, 18-23.30 Uhr.

Das ehemalige Zu den drei Buchteln, umgeben vom Freihaus und mit wirklich wenig Platz ausgestattet. Offene Küche, wunderbar frische Gemüsegeschichten.

Essstadt, 9., Währinger Gürtel, Stadtbahnbogen 153, Tel. 317 25 21, Di-Sa 18-24 Uhr.

Wie schon vor kurzem berichtet: erste ordentliche Essanlage in den Stadtbahnbögen. Es gibt zwei kleine 3-Gang-Menüs, alles sehr frisch, sehr individuell, sehr köstlich.

Vis à Vis, 1., Wollzeile 5 (Durchgang), Tel. 512 93 50, Mo-Fr 15-22.30 Uhr.

Eher eine Art Edelimbiss mit unerschöpflichen Weinvorräten. Warm gekocht wird hier zwar nicht, aber das Lokal ist so klein, das Angebot so gut, dass die Erwähnung hier gerechtfertigt ist.

Ti Amo, 8., Florianig. 34, Tel. 0676/470 81 51, tägl. 18-2 Uhr.

Früher war das Ti Amo kleiner und früher hatte es auch noch länger offen. Was nach wie vor zutrifft: irre viele Weine, hervorragende Antipasti, Spezialität: Fisch und Muscheln.

Indian Pavillon, 4., Naschmarkt, Stand 74-75, Tel. 587 85 61, Mo-Fr 10.30-18.30, Sa 10.30-17 Uhr.

Der beste Inder Wiens ist zugleich der kleinste.


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