Kunst mit Pickeln

MICHAEL OMASTA | Kultur | aus FALTER 35/02 vom 28.08.2002

FILM. Liebe auf den ersten Blick: In "Herz im Kopf" erzählen Michael Gutmann und Hans-Christian Schmid ("Crazy") erneut von den Peinlichkeiten der Pubertät. 

Ein bisschen erinnert Jakob an Buster Keaton. In der Welt sein, heißt auf den Beinen bleiben, doch sobald Buster sein Mädchen erblickt, werden sie schwach: Sie geben nach, da hilft kein Festklammern, werden zu Gummi, bringen den Helden ins Rutschen, schließlich zu Fall. Ganz ähnlich ergeht es Jakob; als er Wanda zum ersten Mal gegenübersteht, fällt er gleich einmal in Ohnmacht.

  "Herz im Kopf", der neue Film von Michael Gutmann und Hans-Christian Schmid, erzählt von den Peinlichkeiten der Pubertät. Wie in ihren vergangenen Arbeiten "Nach fünf im Urwald" oder "Crazy" verwandeln Gutmann (bisher Co-Autor, diesmal erstmals Regie) und Schmid (bisher Regie, diesmal Co-Autor) auch hier Pickel in Kunst, indem sie die Schwierigkeiten mit dem Erwachsenwerden zeigen. Die kurze Ohnmacht beispielsweise kam nicht von ungefähr: Jakob,

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