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Kultur | WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 35/02 vom 28.08.2002

THEATER. Die Transfer-Übersicht zum Saisonbeginn: Wiens Bühnen leisten sich heuer nur wenige teure Gast-Stars und setzen verstärkt auf den Nachwuchs. 

Der brasilianische Stürmerstar Ronaldo wird nun doch nicht von Inter Mailand zu Real Madrid wechseln. Fünfzig Millionen Euro waren zu viel. Der nicht zustande gekommene Ronaldo-Transfer ist das spektakulärste Beispiel für die allgemeine Flaute am internationalen Fußballermarkt: Die fetten Jahre sind vorbei, nach der Kirch-Pleite sprudeln die Fernsehmillionen in ganz Europa nicht mehr so heftig wie bisher. In Österreich wiederum hat die Pleite des FC Tirol die Vereine dermaßen geschockt, dass sie fast alle auf Sparkurs umgestellt haben.

  Obwohl kein Theater Konkurs gemacht hat und die Fernsehgelder im Bereich der Bühnenkunst keine entscheidende Rolle spielen, haben sich auch Wiens Bühnen auf dem Transfermarkt heuer zurückgehalten. Einen der wenigen spektakulären Coups landete das Volkstheater, das in der italienischen Fußballmetropole


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