IN KÜRZE

Kultur | aus FALTER 35/02 vom 28.08.2002

Linzer Klangwolke Ein Unwetter an der Donau gabs schon letzten Sommer: Damals war es ein verheerender Sturm, dem unter anderem Christian Muthspiels eigens für die Linzer Klangwolke entstandene "Harmonices Mundi" zum Opfer fielen. Jetzt, am 7. September, soll das Mammutstück nachgeholt werden, das der Komponist, Posaunist und Dirigent ausgehend von der Weltharmonien-Theorie des Astronomen Johannes Kepler geschrieben hatte und das Hans Hoffer auf riesigen Leinwänden optisch umsetzen wird. Weil bereits letztes Jahr eine CD-Version davon erschienen war (Blue Danube Records / Edel), kann man diesmal ausnahmsweise schon vorher hören, was einen am Linzer Donauufer erwarten wird: ein Crossover aus Ethno, Jazz und Sinfonik zwar - aber keiner, der in populistische Bombastunterhaltung verfiele, wofür vor allem die großzügig gewährten improvisatorischen Freiräume für so fantastische Solisten wie Sainkho Namtchylak, Dhafer Youssef oder Jatinder Thakur verantwortlich sind. Wers übrigens gern


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