Schwammerlgutachten

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 35/02 vom 28.08.2002

PILZE. Witterungsbedingt schießen und sprießen in den Wäldern um Wien die Schwammerln aus dem Boden. Sammler, die auf Nummer sicher gehen wollen, können ihre Beute auf den Marktämtern von Profis begutachten lassen. 

Zwei Kilo pro Person und Tag: Das Forstgesetz gibt klare Richtlinien vor, wie viele Pilze aus dem Wald heraus geholt werden dürfen. Und fast keiner hält sich daran. Bedingt durch die Regenfälle der vergangenen Wochen und die darauf folgende Wärme hat in den heimischen Wäldern die Schwammerlsaison schon recht früh begonnen. Und dass Wanderer von einem Tagesausflug ins Waldviertel mit zwanzig bis dreißig Kilo Pilzen nach Hause kommen, ist derzeit nicht nur möglich, sondern auch fast schon üblich. Dabei haben die jeweiligen Besitzer der Wälder sogar das Recht, auf ihrem Grund das Pilzesammeln zu untersagen. Verbotstafeln gibt es trotzdem eher selten.

  Zu Hause angekommen, stehen die erfolgreichen Sammler dann oft vor der Frage: Essen oder lieber doch nicht? Denn


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