StadtMensch

Stadtleben | aus FALTER 35/02 vom 28.08.2002

Ist Richard Polsterer ein Tischler? Ein Künstler? Oder beides? Fakt ist, dass Polsterer, 35, seinen Tischlermeister seit 1993 in der Tasche hat, dass er sich seit 15 Jahren mit der Holzbauerei beschäftigt. Und wie beschäftigt! Man darf dem tischlernden Künstler (bzw. dem künstlernden Tischler) keinesfalls glauben, wenn er in aller Bescheidenheit äußert: "Mit meinen Möbeln will ich Leben in die Wohnungen bringen, es darf ja nicht steril sein." Mit seinen Tischen - Polsterers Spezialität -, aber auch mit den Hockern, Betten, Lampen, Kästen oder Sesseln zaubert er kleine, pfiffige Meisterwerke für die Kundschaft, niemals zimmert er nur Holz zu Gebrauchsgegenständen zusammen; vor Spannplatten und windschiefen Möbeln graust es den Tischlermeister schlichtweg. Bevorzugtes Material der jeweiligen Einzelstücke ist Massivholz, oftmals stammen die Bretter von alten Brücken: Beim Bett "Stonehenge" ergibt verwittertes Eichenholz eine traumhafte Schlafstatt; von den "Po-Sitions" - Sesseln, gefertigt aus alten Holzblöcken -, will man schon gar nicht mehr aufstehen. Infos: rc.polsterer@aon.at Wo. P.


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