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Politik | aus FALTER 36/02 vom 04.09.2002

Rücksichtslos walzt die Globalisierung die Arbeiter nieder, warnen die aktionistischen Wirtschaftskritiker von Attac. Zuletzt setzten sie sich am Freitag in Szene, als wieder hundert Arbeiter zum letzten Mal in Traiskirchen zur Arbeit gingen. Das Semperit-Werk ist wohl nicht mehr zu retten, Attac kämpft aber weiter gegen den "destruktiven Standortwettbewerb": Ein internationales Investitionsabkommen soll Konzerne, die etwa nach Osteuropa abwandern, dazu verpflichten, Joint Ventures mit lokalen Unternehmen zu machen, Gewinne in der Region zu investieren und die selben Arbeits- und Umweltschutznormen einzuhalten wie zu Hause


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