NEUE PLATTEN

Kultur | aus FALTER 36/02 vom 04.09.2002

POP

Mekons: Uooh!

Quarterstick Records / Trost

In den späten Siebzigern waren die Mekons ("Never Been In A Riot") neben den Gang of Four nicht nur die beste Band in Leeds, sondern für Kritikerpapst Lester Bangs sogar die revolutionärste überhaupt. Nach Wechseln in Line-up und Musik-Stil präsentieren sie sich nun wieder von ihren stärksten Seiten: Stücke wie "Thee Olde Trip To Jerusalem" oder "Take His Name In Vain" erinnern an The Clash (zu "Sandinista"-Zeiten) oder verlangsamte Pogues-Gassenhauer. Jon Langfords Gitarrenspiel zählt nach wie vor zum Besten, das Indie-Bands zu bieten haben; und Langzeitmitglied Sally Timms wartet wieder mit einer herzzerreißenden Ballade ("Hate Is The New Love") auf. Trotz einiger Durchhänger machen Alben wie dieses Rock auch heute noch zum Erlebnis.

WALTER PONTIS

Peanut Butter Wolf: The Best of

Copasetik/Ixthuluh

Der aus San Francisco stammende DJ/Produzent Peanut Butter Wolf zählt momentan zu den besten Adressen für spannenden HipHop. Vielleicht, weil


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