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Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 37/02 vom 11.09.2002

Urlaub gilt in weiten Kreisen der Bevölkerung als okay, die Rückkehr an den Arbeitsplatz dagegen hat ein Imageproblem. Dabei kann sie schon auch recht erfreulich sein: Armin Thurnher etwa wurde nicht nur von strahlenden, verzückt der Befehlsausgabe entgegenfiebernden Angestellten, sondern auch von den langen Mienen der völlig konträr gestimmten Regierungsmitglieder der FPÖ in den Arbeitsalltag begleitet. Aber wo Thurnher und viele andere noch einen vergnüglich-gemütlichen Fernsehsonntag begehen konnten, da herrschte in der Falter-Politikredaktion aufgekratzte Betriebsamkeit. Eva Weissenberger begab sich ins steirische Knittelfeld, um der schrittweisen Filetierung der Vizekanzlerin zu folgen, Nina Weißensteiner stand sich die Beine vor der Bundesgeschäftsstelle der FPÖ in der Eßlinggasse in den Bauch. Weissenberger wurde verköstigt, für Weißensteiner und ihre Journalisten-Kollegen stellte die FPÖ gerade einmal eine Kiste Mineralwasser vor die Tür. Sogar der eigentlich schon


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