"Es geht immer um Rettung"


KLAUS NÜCHTERN
Kultur | aus FALTER 37/02 vom 11.09.2002

LITERATUR. In seinem Buch "Die Hochzeit von Auschwitz" rekonstruiert Erich Hackl die Geschichte eines Wiener Widerstandskämpfers als multiperspektivische Collage. Mit dem "Falter" sprach er über die Schwierigkeiten, über Auschwitz zu schreiben, den literarischen Umgang mit historischen Fakten, über die Eitelkeit der Schriftsteller und seinen "Optimismus des Herzens". 

Erich Hackl gilt als "Spezialist für die literarische Anverwandlung wahrer Begebenheiten" (Volker Hage im Spiegel). In seinen Büchern kollidiert der Anspruch auf individuelles Glück mit dem blutigen Terror der Geschichte, der bis in die Gegenwart hineinreicht: Zeitzeugen, Verwandte, Wegbegleiter, Hinterbliebene kommen zu Wort, erzählen von einem nachhaltig beschädigten Leben, in dem Hackl aber auch immer jene Momente aufspürt, in denen Menschen einiges, im extremen Falle auch das eigene Leben riskieren, um Gewalt, Unterdrückung und Inhumanität entgegenzutreten. In manchen Fällen gehen die Geschichten, von denen

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