Signs, Fiction, Security

Kultur | DREHLI ROBNIK | aus FALTER 37/02 vom 11.09.2002

FILM. Hollywood nach 9/11: M. Night Shyamalans Rätsel-Thriller "Signs - Zeichen" handelt vom Leben vor und nach einer Katastrophe - und zeigt Mel Gibson in der Krise. 

The Sixth Sense", "Unbreakable", "Signs": Die Titel von M. Night Shyamalans Filmen werden immer kürzer. In zunehmender Verdichtung formulieren sie ein Programm, chiffrieren sie Formen und Möglichkeiten, um für ein Massenpublikum Sinn zu machen. Als "Signs - Zeichen" begegnen uns grundsätzlich alle Kino- und Medienbilder, sofern sie für etwas stehen, das nicht präsent ist. Bei Shyamalan allerdings wird die Zeichenhaftigkeit von Film - Bild, Aktion, Rede, Erzählung - zum Programm. Das Um und Auf seiner Blockbuster-Mutationen sind Zeichen, die etwas andeuten, das gewesen ist oder noch kommen wird, dessen Bedeutung sich noch erweisen muss.

  In "Signs" bezeugen rätselhafte Zeichen ein vergangenes Ereignis, das auf einer zerbrochenen Familie im ländlichen Pennsylvania lastet. Die Bitterkeit und Unsicherheit des Vaters


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