IN KÜRZE

Kultur | aus FALTER 37/02 vom 11.09.2002

Schauspielhaus 2002/03 Wer das erste Schauspielhaus-Jahr unter Airan Berg und Barrie Kosky als work in progress interpretierte, weiß es jetzt besser: Das war schon das Konzept. Die Pläne für die zweite Saison hören sich jedenfalls ähnlich fragmentarisch an: Wie vorige Spielzeit inszeniert Kosky einen Klassiker und eine Show; dazu kommen, wie gehabt, nationale und internationale Gastspiele. Erste Premiere ist am 22.10. Shakespeares "Macbeth" in einer ausschließlich mit Frauen besetzten Inszenierung; mit "Tamud-On-Tour" folgt im März die zweite Eigenproduktion - eine Fortsetzung der merkwürdigen Judaica-Show "Dafke!!", die im Juni zu sehen war. Zwei Projekte werden vom Schauspielhaus koproduziert: Das Theater ohne Grenzen, Airan Bergs frühere Gruppe, zeigt im Jänner das Reise-Projekt marco@polo.com von Martina Winkel; der geniale australische Puppenspieler Neville Tranter (Stuffed Puppet Theatre) präsentiert im April sein neues Stück "Schicklgruber" - Thema: Hitlers letzte Tage

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