Was Harvard so besonders macht

aus FALTER 38/02 vom 18.09.2002

Ein Report des politischen Konsulenten und professionellen Lobbyisten Christian Scheucher vom Treffen seiner Klasse von 1996/97 der John F. Kennedy School of Government in der bedeutendsten amerikanischen Eliteuniversität Harvard

New York, Soho Grand Hotel, 3 a.m. Eastern Standard Time, in Wien neun Uhr morgens Ortszeit. Mein Cellhire-Handy läutet unter der A1-Nummer. Obi, der Baumarkt ruft an, der bestellte Briefkasten wäre abzuholen. Zehn Minuten später sind es die Handwerker die vor dem versperrten Haus stehen, und gegen vier Uhr früh meldet sich eine seit gut zehn Jahren verschollene Bekannte: "Wie geht es Dir so, schon ewig nichts gehört." Der Schlaf, bei 35 Grad und einem zu üppigen Essen beim Italiener Le Madri ohnehin schwer zu finden, ist endgültig dahin.

Ich bin auf dem Weg zu einer Reunion meiner Schule in Harvard. Es ist die K-School, die John F. Kennedy School of Government. Im meinem Jahrgang waren ca. 250 Leute, eine Hälfte aus den USA, die anderen aus allen Erdteilen.


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