Die Wendehälse

NINA WEISSENSTEINER | Politik | aus FALTER 38/02 vom 18.09.2002

ÖVP "Unsere Partei steht als Einzige für Stabilität und Berechenbarkeit", brüsten sich die Schwarzen. Dabei können es viele Bürgerliche in puncto Wankelmut mittlerweile mit dem derzeit wieder einfachen blauen Parteimitglied aufnehmen. NINA WEISSENSTEINER

Nur der schwarze Klubobmann sang bisher Klartext. Bei der letzten gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem Noch-FPÖ-Kollegen Peter Westenthaler stimmte Andreas Khol den alten Hadern "Fein sein / beinander bleibn!" an. Da kann die FPÖ noch so vor sich hin bröseln, Andreas Khol will auch nach dem 24. November eine schwarz-blaue Koalition. Immerhin: Mit seiner Showeinlage, die in der holprigen Verszeile "gscheit sein / nicht einitappen" gipfelte, bleibt der Polit-Haudegen Khol sich und seinem schwarz-blauen Credo treu.

  Sein Kanzler hingegen laviert wieder einmal. Seit Wolfgang Schüssel Neuwahlen ausgerufen hat, weicht er aus, sobald die Rede auf Konstellationen kommt. Trotzdem wollen seine Strategen die "Berechenbarkeit" des Kanzlers

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige