Dachmarke: schwarze Hütte

Kultur | aus FALTER 38/02 vom 18.09.2002

MUSEUMSQUARTIER Coole Namen, leere Schaufenster, unzufriedene Untermieter: Das neue Kulturzentrum Quartier21 verbreitet auch nach seiner Eröffnung Ratlosigkeit.  NICOLE SCHEYERER

Am vergangenen Freitag strömten Tausende Menschen zur Eröffnung des Quartier21 (Q21) ins MuseumsQuartier. Nachdem vom Konzert des HipHop-Altmeisters Grandmaster Flash aufgrund der restriktiven Dezibelbeschränkungen fast nichts zu hören war, suchten die Besucher im Fischer-von-Erlach-Trakt nach Attraktionen. Dabei ergoss sich die Masse durch die transeuropa und Electric Avenue genannten Flügel, die schon durch ihre kryptischen Namen Verwirrung stifteten. Die "Flaniermeile Q21" (Pressetext) wirkte wie ein noch nicht bezogenes Bürocenter, und so gut wie nichts informierte darüber, was hier in Zukunft geschehen soll.

  Das Skug Research Archive (SRA) der österreichischen Popularmusik schmückt seinen kleinen Ausstellungsraum mit Plattencovern. Die Institution sammelt unter anderem Tonträger, Fotos, Videos

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