"Lass mich in Ruhe!"

Kultur | aus FALTER 38/02 vom 18.09.2002

THEATER Kein Ende der Rabenkämpfe: Rabenhof-Direktor Karl Welunschek setzt seinen Dramaturgen Jochen Herdieckerhoff vor die Tür. WOLFGANG KRALICEK

Vielleicht ist es ja das Wetter. Aus irgendeinem Grund jedenfalls gehen derzeit reihenweise Partnerschaften zu Bruch: Unmittelbar nach Schwarz und Blau und kurz vor Hannes Kartnig und Ivica Osim haben kürzlich auch die künstlerischen Leiter des Wiener Rabenhofs, Karl Welunschek und Jochen Herdieckerhoff, ihre Trennung bekannt gegeben. Anders als in der Koalition und bei Sturm Graz kommt das Zerwürfnis im Rabenhof scheinbar aus heiterem Himmel: Das in einem Erdberger Gemeindebau gelegene Theater, das unter der neuen Leitung erst zu Jahresbeginn den Betrieb aufgenommen hatte, startete sehr erfolgreich und etablierte sich innerhalb kurzer Zeit als erfrischend freche Alternative zur saturierten Wiener Theaterszene. Was gibt es also zu streiten?

  Vor einem knappen Jahr ging Karl Welunschek aus der Ausschreibung um die Leitung des Rabenhofs


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