NEUE PLATTEN

Kultur | aus FALTER 38/02 vom 18.09.2002

POP

Manu Chao: Radio Bemba Sound System

Virgin

An sich sind Livealben ein reiner Anachronismus. Bei Manu Chao liegt dieses Format dennoch nahe, geraten die Auftritte des romantischen Revolutionärs doch regelmäßig zu euphorischen Happenings. Auf CD lässt sich diese besondere Qualität freilich nicht einfangen. "Radio Bemba" führt zwar einmal mehr vor Augen, dass er die einstigen Feindbilder des Hippies und des Punks in einer Person einen möchte; gleichzeitig verdeutlichen die insgesamt 29 Songs aber auch, dass sich sein Gesamtrepertoire auf die Variation von zweieinhalb Ideen beschränkt. Skeptiker werden bestätigt, Fans dürfen sich über eine Erinnerung an den Konzertbesuch freuen.

GERHARD STÖGER

Nina Nastasia: The Blackened Air

Touch & Go / Trost Rec.

Im April spielte die New Yorker Singer/Songwriterin Nina Nastasia ihr drittes Album ein; nun wird aber erst mal ihr zweites veröffentlicht. Nastasias Spektrum reicht von romantisch bis eindringlich, erinnert mitunter an PJ Harvey und vermittelt


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