Phettbergs Predigtdienst

Stadtleben | PHETTBERG | aus FALTER 39/02 vom 25.09.2002

Fortsetzung: Wagen, wen aufzusuchen

Heute nämlich geht es um Andrea Maria Dusl, Kolumnistin des Falter: Sie zeichnet ihre Sudelblätter im Format, schreibt, was ihr Wettergott Ohm während des Nichterscheinens des Falter treibt, beantwortet die Anfragen der Leserschaft, macht ihren Handtaschenquiz im Kurier, zeichnet politische Plakate, war eine Zeit lang Falter-Fotobücherreferentin, und ansonsten verbringt sie ein verzweifeltes Leben in Ödnis und Finanznot. Dies erstickt sie und lähmt sie, es fiel mir ganz leicht, mir dies hochzurechnen, können die Hauptbei schon nicht leben vom Falter, wie elend bröseln die Nebstbei! Ich sah uns alle reihum wie in Kellerabteilen getrennt gehalten. Not an Not, getrennt auf ewig. Dumpf wird sie in einer Ecke ihres Verschlages knotzen, wie Redakteur Zillner das Wort in meine Seele brannte, antriebslos und verloren. Und Woche um Woche wird es ihr, wie allen, wie mir (keinerlei Tippfehler hier herum), immer noch schwerer fallen, was zusammenzukratzen,


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