Vom Pferde- zum Biomarkt

Extra | aus FALTER 39/02 vom 25.09.2002

Die Freyung hat eine abwechslungsreiche Geschichte - auch als Marktplatz. Heute halten hier Biobauern ihre Markttage ab

Die Geschichte des Marktes auf der Freyung beginnt mit Pferden. Hier fand im Spätmittelalter einmal wöchentlich ein Pferdemarkt statt. Erst im Verlauf des 18. Jahrhunderts entstand ein Obst-, Gemüse- und Kräutermarkt. Doch die Anrainer, die Benediktiner des Schottenstiftes, empfanden das laute Markttreiben als störend und verlangten den sukzessiven Abbau der Stände. So wurden 1780 die (besonders lauten?) Obst- und Gemüseverkäuferinnen auf den Platz beim Freihaus auf der Wieden verwiesen und etablierten dort den Vorläufer des Naschmarktes.

Anlässlich der Renovierung der Fassade ihrer Kirche im Jahr 1822 vertrieben die Schotten dann auch noch die letzten verbliebenen Stände der "Dürrkräutlerinnen" und Korbflechter von der Freyung. Doch schon einige Jahrzehnte später eröffnete wieder ein Markt für hochwertige Grünprodukte.

In den letzten Friedensjahren der Monarchie

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