HERO DER WOCHE: Das Rote Kreuz

Politik | aus FALTER 40/02 vom 02.10.2002

Während Innenminister Ernst Strasser, ÖVP, noch damit beschäftigt war, möglichst viele Asylwerber aus der Bundesbetreuung in den Regen zu schicken, gab es jemanden, der ohne viel mediales Aufsehen schnell und unbürokratisch Hilfe bereitstellte: das Wiener Rote Kreuz. In einem ehemaligen Hotel, das von der Stadt Wien zur Verfügung gestellt wurde, richteten die Männer und Frauen von der Katastrophenhilfe insgesamt 180 Notbetten für obdachlose Asylwerber ein. Innerhalb von knapp 24 Stunden standen Feldbetten, Waschmöglichkeiten, Kochtöpfe, ausreichend Verpflegung und sogar ein eigenes Ambulanzzimmer bereit. Samstag Mittag konnten die ersten Flüchtlinge einziehen, rund um die Uhr stehen - zum Großteil ehrenamtliche - Mitarbeiter den Menschen, die aus allen Regionen der Welt nach Österreich geflüchtet sind, zur Verfügung. So gehts auch.


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