BLAU-SCHWARZE PROFITEURE: Husch & Pfusch

Politik | aus FALTER 40/02 vom 02.10.2002

Einer unterstützte die neonazistische "Ausländer-Halt-Bewegung". Ein anderer verfasste ein "Gutachten", in dem die Existenz von Gaskammern zur Ermordung von Menschen in den nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagern geleugnet wird. Ein Dritter erklärte in einem Interview mit einer Skinheadzeitschrift, wie man sich in Südafrika gegen "Kaffer" wehren könne: "Zur Verteidigung und zum Nahkampf empfehle ich eine 12er-Repetierschrotflinte, den Colt Python 357 Magnum, die Heckler & Koch MP5 (...), und wenns ganz massiv kommt, ist das Sturmgewehr R5 überaus nützlich."

  Herbert Fritz, Walter Lüftl und Claus Nordbruch haben nicht nur ihre rechtsextreme Gesinnung gemein. Alle drei traten seit Juni 1999 im "Haus der Heimat" im dritten Wiener Bezirk auf. Dort residiert der Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften, die Interessensvertretung der Heimatvertriebenen in Österreich. Bisher begnügte sich die Lobby-Organisation mit einer Subvention von circa 145.000 Euro


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