"Wir waren Trümmerfrauen"

Politik | EVA WEISSENBERGER | aus FALTER 40/02 vom 02.10.2002

SPÖ. Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl über das rote Kindergeld, ihr politisches Gewicht, übers Fluchen und über Tränen bei Riess-Passers Abgang. 

Im letzten Nationalratswahlkampf plakatierte die FPÖ nackte Kinderpopos. Die ÖVP hielt dem freiheitlichen "Kinderscheck" 1999 das "Karenzgeld für alle" entgegen. Worauf die SPÖ in letzter Sekunde den Slogan "Karenzgeld für alle, die es brauchen" hervorzauberte. Diesmal schmeißen sich sogar die Grünen auf das Thema, sie präsentierten vergangene Woche ihre Vorschläge zum Kindergeld. Nun stellt SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl das rote Kindergeld-Modell im Falter vor.

Falter: Bei ihrem ersten "Falter"-Interview als Bundesgeschäftsführerinnen erzählte Doris Bures, Sie könnten nicht fluchen. Haben Sie es mittlerweile gelernt?

Andrea Kuntzl: Die Regierung hat uns viele Anlässe gegeben, doch ich bin mir treu geblieben und fluche nach wie vor nicht. Heftig schimpfen kann ich jetzt.

Heftig geschimpft haben Sie bei dessen


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