FOTOAUSSTELLUNGEN IN WIEN: Von Warschau bis Los Angeles

Kultur | aus FALTER 40/02 vom 02.10.2002

Ganz in der Tradition der sozialkritischen Dokumentarfotografie einer Dorothea Lange oder einer Diane Arbus steht die US-Fotografin Mary Ellen Mark, Jahrgang 1940, die unter anderem mit Porträts von Psychiatriepatientinnen bekannt wurde, die sie während ihrer Arbeit für den Film "Einer flog über das Kuckucksnest" (sie besorgte die Standfotos) porträtierte. Ausschließlich in Schwarz-Weiß hält Mark den American Way of Life der Underdogs fest: etwa in der Serie "The Damm Family", dem Porträt einer im Auto und in Motels lebenden Kleinfamilie, oder in den Bildern von verwahrlosten Jugendlichen. Die aktuelle Schau "Photographs" wurde von der Prager Leica-Galerie übernommen und zeigt Reportagen "der einflussreichsten Fotografin aller Zeiten" (American Foto) aus den Jahren 1965-1991.

N. SCHEYERER

Nur noch bis 6.10. im WestLicht (7., Westbahnstraße 40).

In der kurzen Zeit der ungarischen Revolution im Herbst 1956 entlud sich die Wut der Bevölkerung gegen das kommunistische Regime in der


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