Eine Welt aus Pop

Kultur | GERHARD STÖGER | aus FALTER 40/02 vom 02.10.2002

MUSIK. Die Geschwister Ina und Max Freudenschuß basteln seit Jahren an einem eigenwilligen Entwurf nachdenklicher elektronischer Popmusik. Mit "Hysterikk" veröffentlichen sie jetzt ihr bislang gelungenstes Album. 

Für die 24-jährige Ina Freudenschuß ist das Geheimnis hinter dem harmonischen Verhältnis zu ihrem um drei Jahre älteren Bruder Max leicht erklärt: "Wir haben seit der Pubertät die gleichen Interessen. Und wir haben von jeher sehr viel gemeinsam Musik gehört. Das war für uns immer ein wichtiges Ventil." Max ergänzt, dass diese Verbundenheit vielleicht auch an ihrer kleinstädtischen Herkunft läge: "Wir konnten höchstens mit zwei oder drei Leuten ernsthaft über Musik reden, weil der Rest Queen oder Bon Jovi hörte."

  Dem Tiroler Kufstein sind die seit 1997 in Wien lebenden Geschwister längst entronnen. Heute stellen sie ihre Leidenschaft für Pop jenseits von Queen und Bon Jovi auf Tonträgern und bei Konzerten ihres Synthie-Pop-Duos Skizze unter Beweis - und


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