Die Intensivdiskothek

Stadtleben | THOMAS PRLIC und CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 40/02 vom 02.10.2002

NACHTLEBEN. Generationen von 18-Jährigen kennen die Diskothek Atrium. Jetzt wurde das seit mehr als vierzig Jahren bestehende Kellerlokal am Schwarzenbergplatz einem Relaunch unterzogen und eröffnete als "Clubatrium" mit einem neuem Konzept - das auf das legendäre Image setzt. 

Eines Abends stand Peter Alexander vor der Türe, einen Christbaum unterm Arm. Der Fernsehstar wollte zur ORF-Weihnachtsfeier, die angeblich im "Atrium" stattfände - allerdings war diesmal ausnahmsweise die gleichnamige Aula im ORF-Zentrum auf dem Küniglberg gemeint und nicht das Kellerlokal am Schwarzenbergplatz. Da wusste Helmuth Fink, dass er es geschafft hatte. "Da wusste ich: unser Lokal war sehr bekannt", erinnert sich der heute 63-jährige Atrium-Erfinder und pensionierte Szenewirt.

  Seit vier Jahrzehnten pilgern Generationen von jungen Menschen in die Wiener Kellerdisco. Und anschließend zum Knutschen zum Russendenkmal vis-à-vis. Nahezu jede Jugendszene seit den Sechzigerjahren hatte im Atrium einmal


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