Die Volksfront

Stadtleben | JULIA ORTNER | aus FALTER 40/02 vom 02.10.2002

SENSENGASSE. Mit einem dreimonatigen Mediationsverfahren der Umweltanwaltschaft will die Stadt den Wickel um die umstrittene Flächenwidmung für die Verbauung des Areals Sensengasse beilegen. Augenauswischerei oder echte Mitbestimmung? 

Wenn alles so verfahren ist, wenn sich keiner mehr so richtig auskennt, helfen nur noch Holzklötze und Küchenschwämme: Ausgerüstet mit diesen aussagekräftigen Hilfsmitteln und viel Engagement, zeigten die Mitglieder der "Plattform Sensengasse" anderen Bürgern noch vor kurzem bei einem großen Planspiel, wo was auf dem Sportareal Sensengasse gebaut werden soll. Die Actionspiele zeigten anscheinend Wirkung: SPÖ-Stadtrat Rudolf Schicker zog die umstrittene Flächenwidmung für eine Verbauung der Grünoase am Alsergrund doch noch zurück und übergibt den leidigen Sensengassen-Wickel jetzt der Wiener Umweltanwältin Andrea Schnattinger. Sie soll ab nächste Woche ein Mediationsverfahren starten und die Affäre Sensengasse beenden.

  Zuvor hatten die


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